Spastizität nach einem Schlaganfall

Spastik ist eine Form von Bewegungsstörung. Bei manchen Patienten tritt nach einem Schlaganfall Spastizität in den Händen, Handgelenken, Armen oder sogar in den Beinen auf. Als Folge bleiben die Muskeln kontrahiert, was Schmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit und schwere Beeinträchtigungen der Fähigkeiten des Patienten zur unabhängigen Durchführung täglicher Aktivitäten wie dem Ankleiden und der Körperpflege zur Folge haben kann. Zu den charakteristischen Haltungen eines an Spastik leidenden Patienten zählen das Zusammenballen einer Faust, das Abknicken eines Handgelenks, das Anwinkeln eines Ellbogens oder das Pressen eines Arms gegen die Brust. Pro Jahr erleiden weltweit etwa 15 Millionen Menschen einen Schlaganfall. Etwa 5 Millionen davon tragen permanente Behinderungen davon.